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Arbeitswelt
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Reformen der Arbeitsmarktpolitik
Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt? Ursprünglich beinhaltete der Auftrag der Kommission um den VW-Manager Peter Hartz, Konzepte zu entwickeln für den künftigen Aufgabenzuschnitt und für eine neue Organisationsstruktur der Bundesanstalt für Arbeit.
Dieses Ziel geriet jedoch schon im Wahlkampf 2002 in den Hintergrund. Stattdessen wurde – wieder einmal – der große Wurf zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit angekündigt. "Ich-AG", "Mini-Jobs", "Bildungsgutscheine", "Personal-Service-Agenturen", "Job-Center", "Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe" – so lauten die Schlagworte.
Anfang 2003 dann wurden in großer Hektik Gesetze zur Umsetzung der "Hartz-Konzepte" verabschiedet, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.
- Was bedeuten diese Reformen für Arbeitslose und Beschäftigte?
- Auf was müssen sich Weiterbildungsträger und Beschäftigungsinitiativen einstellen?
- Wie sieht die Umsetzung der Gesetze vor Ort aus, welche (neue) Rolle spielen Arbeitsamt und städtische Behörden?
- Welche Position vertreten die Gewerkschaften und Arbeitsloseninitiativen als Interessenvertretungen, wie werden sie sich vor Ort engagieren?
Die Werkstadt-Dortmund will ein Forum bieten zur Auseinandersetzung mit den Reformen der Arbeitsmarktpolitik, insbesondere im Hinblick auf ihre konkrete Umsetzung in der Region.
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