| Bereits heute kann in manchen Bereichen von einer deutlichen Annäherung an Zustände gesprochen werden, die seit langem Alltäglichkeit in den Ländern der 3. Welt sind. Radikale Arbeitszeitverkürzung und Umwelt- und Sozial-Standards weltweit sind Schritte, die auch in diesem Wirtschaftssystem verwirklicht werden könnten, um diese Entwicklungen zu verhindern.
In Dortmund stellt sich vor diesem Hintergrund z. B. die Frage, was der nationalen und internationalen Standort-Erpressung von GM entgegengesetzt worden ist und wieso sich die Gewerkschaften von einem transnationalen Handelskonzern erpressen lassen? Aber auch, ob wir - in verschiedenen Bereichen - vielleicht bereits die Bedingungen der 3. Welt erreicht haben? Auf der internationalen Ebene werden u.a. am Beispiel der Bekleidungsindustrie die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Osteuropa, Ostasien und Mittelamerika beschrieben.
Als Alternativen fragen wir, wie internationale Vereinbarungen über Sozial- und Umweltstandards wirksam umgesetzt werden können und ob radikale Arbeitszeitverkürzung eine Chance darstellt, diesen Entwicklungen zu entgegnen.
Programm Forum 2
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