| Wachstum gilt als notwendig zur Überwindung von Armut und Arbeitslosigkeit. Doch schon jetzt belastet die Lebensweise der Industriestaaten die Erde stärker, als sie dauerhaft verkraften kann. Gleichzeitig folgen Entwicklungs- und Schwellenländer dem Modell der nachholenden Entwicklung. Klimawandel und verknappende Ressourcen sind nicht erst Probleme von morgen. Die Grenzen des Wachstums werden unter Einbeziehung von Gerechtigkeits- und Nachhaltigkeitsaspekten dargestellt.
Wer über Wachstum reden will, muß sich auch mit der "Logik des Geldes" beschäftigen. Wir haben Menschen eingeladen, die schon über Erfahrungen und Ansätze einer Ökonomie freier Güter berichten können (zB. die freie-Software-Bewegung), oder selber mit Leben ohne Geld experimentieren. Sind solche Modelle nur Nischenerscheinungen oder Vorgeschmack auf die Zukunft?
Weiteres Wachstum bedeutet weitere Umweltbelastungen. Ohne Wirtschaftswachstum drohen steigende Arbeitslosigkeit und soziale Spannungen. Kann es gelingen, Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln und ist technischer Fortschritt die Lösung? Wieso zwingt uns unser Wirtschaftssystem, immer mehr haben zu müssen? Bedeutet mehr Wachstum auch mehr Wohlstand? Um das Für und Wider von Wirtschaftswachstum werden Ralf Krämer und Eckhard Stratmann-Mertens streiten.
Programm Forum 3
|