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IT-Arbeit: IT-Wirtschaft & Gewerkschaften
Die Gewerkschaften stehen vor der Aufgabe, auf den Wandel der Arbeitsbeziehungen mit neuen und veränderten (Dienstleistungs-) Angeboten zu reagieren. Insbesondere die IT-Branche mit einem Überhang an akademischen Fachkräften ist von einer Beschäftigtengruppe geprägt, die nicht zur traditionellen Klientel von Gewerkschaften gehört und eher individuelle als gemeinschaftliche Interessen in den Vordergrund stellt. Traditionelle Verhaltensmuster und Stellvertreterhandeln stoßen hier eher auf Ablehnung. Dennoch zeichnet sich ab, dass IT-Beschäftigte zur Durchsetzung ihrer Interessen gewerkschaftliche Unterstützung benötigen.
Innerhalb der Gewerkschaften findet eine kontroverse, aber auch konstruktive Debatte über diese Thematik statt. Dabei wird deutlich, dass neue Arbeitsformen nicht nur in de IT-Branche oder der Neue Ökonomie insgesamt, sondern auch in den etablierten Branchen entstehen, dass die Neue Ökonomie hier allerdings eine Vorreiterrolle übernimmt. Für die Gewerkschaften stellt sich die Frage, welchen Einfluss dies auf das Selbstverständnis ihrer Arbeit hat, ob und wie sich ihr Leistungsspektrum verändern muss und welche Auswirkungen sich daraus für die eigene (Arbeits-) Organisation ergeben.
IT- bzw. Multimediawirtschaft werden bei der IG Metall und bei ver.di bereits explizit als Schwerpunktthema behandelt. Im Rhein-Main-Gebiet und in Niedersachsen organisiert die IG Metall regionale Initiativen rund um das Thema Arbeit im IT-Bereich. In Dortmund hat sich die IT-Arbeitsgruppe ar.bit gebildet, die von der IG Metall Dortmund in Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle Wissenschaft-Arbeitswelt organisiert wird.
n Links zum Thema "IT-Wirtschaft und Gewerkschaften" (Blatt 1) |
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